Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe e.V.

Schon was vor am Montag, 25.05.2020, 18.00 Uhr? Mach mit bei der 8. Online-Mahnwache!

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Was ist zu tun?

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http://fluglaerm-schadstoffe.de/texte/mahnwache-zur-fraport-hauptversammlung-2020-aufruf/

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—————————————————-Auch in Zeiten der Corona-Krise muss gegen Flughafenausbau, Fluglärm und Schadstoffe protestiert und an die Opfer erinnert werden!  Kundgebung am 29.04.2020 um 17.00 Uhr am Römerberg, Frankfurt

Pressemitteilung  

Auch in Zeiten der Corona-Krise muss gegen Flughafenausbau, Fluglärm und Schadstoffe protestiert und an die Opfer erinnert werden! Die Krise ist auch eine Chance, eine neue Luftverkehrspolitik mit reduziertem Wachstum einzuleiten! Der Schutz der Gesundheit und des Klimas ist wichtiger als die Profitinteressen der Luftverkehrsindustrie!

“Gerade angesichts der zwischenzeitlichen Stilllegung der Landebahn Nordwest, wollen wir daran erinnern, dass die gesundheitlichen Belastungen der Anwohner des Flughafens, dass Zehntausende schwerwiegende Erkrankungen und Tausende vorzeitige Sterbefälle durch den Luftverkehr in der Region Rhein-Main eine andere Verkehrspolitik in Stadt und Land erfordern!“  Mit diesen Worten lädt Lydia Ishikawa, Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe e.V.“ ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den Bürgerinitiativen zur Kundgebung am 29.04.2020 um 17.00 Uhr am Römerberg ein.

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#Stay Grounded und 250 Initiativen starten weltweiten Aufruf gegen Milliardengeschenke für die Flugindustrie

#SavePeopleNotPlanes: Offener Brief fordert, die Bedürfnisse der Arbeiter*innen und Klimaschutz bei der Krisenbewältigung in der Flugindustrie an erste Stelle zu setzen

Berlin – 6. April 2020: Am heutigen Montag rufen über 250 Organisationen in einem offenen Brief an Regierungen weltweit dazu auf, die Forderungen der Luftfahrtlobby nach bedingungslosen Rettungsgeldern für die Flugindustrie zurückzuweisen. Die Politik müsse vielmehr auf Kriterien zum Schutz von Arbeitsrechten und der Umwelt bestehen. Seit heute kann auch eine Onlinepetition dazu unterschrieben werden.

Link zum Online-Unterschreiben: <klick>  
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Willkommen auf unserer Webseite!

Wir freuen uns über jeden Menschen, der sich für uns, unsere Ziele und Ideen interessiert.
Alle, die mehr über uns erfahren wollen: <hier> weiterlesen.


Unser Flyer:

Jede/r kann mitmachen – Jede/r sollte mitmachen!

Weitere Infos in Kürze! Die Links zu den Texten ab Dienstag, 25.02.2020, hier: Link …..

Hunderte Einwendungen gegen Fraports Machenschaften beim Umgang mit hochgiftigen Böden auf dem Flughafengelände!

Hier weiterlesen… <klick>

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14.02.2020
Kontaminierter Boden am Terminal 3: Der Skandal wird deutlicher

Vorbemerkung: Wir danken für die Erlaubnis, diesen  Artikel von Horst Bröhl-Kerner zu den Machenschaften der Fraport bezüglich der verseuchten Böden im Umfeld des geplanten Terminal 3 hier verbreiten zu dürfen. Er benennt das, was Fraport auf dem Flughafengelände nahezu unbehelligt von den Behörden treibt, als das, was es ist: Umweltverbrechen.
Wir sollten uns überlegen, ob wir das nicht zum Anlass nehmen, einen aktuellen Flyer dazu zu veröffentlichen und zu verteilen und eine Kampagne zu starten, dass möglichst viele Menschen von ihrem Recht auf Einwendung Gebrauch machen. Wenn 500 oder 1000 oder mehr Einwendungen eingereicht werden, wäre dieser Vorgang auch schon wieder eine Meldung von Presse und Hessenschau wert.

Einen Monat lang konnte die Öffent­lichkeit zu Jahres­beginn den Antrag der Fraport AG zu ‚Errich­tung und Betrieb eines Lagers für PFC-konta­minierte Böden‘ einsehen. Auch wenn die Auslage nur im Stil des vergang­enen Jahr­hunderts in Papier­form zu Büro­zeiten in zwei relativ lauten Räumen in den beiden Rat­häusern von Wall­dorf und Mörfel­den (und im RP-Büro in Frankfurt) statt­fand und die Unter­lagen alles andere als voll­ständig waren, ergaben sich daraus eine Reihe interes­santer Informa­tionen. Und es ist wie immer: je mehr über einen Vorgang bekannt wird, desto schlechter sieht Fraport aus.
Zwar sind viele Details immer noch unklar, aber im Wesent­lichen hat sich das Bild bestätigt, das wir bereits Ende letzten Jahres gezeich­net hatten, als die Absicht, so ein Lager einzu­richten, bekannt wurde.
In Kurzform stellt sich der Sach­verhalt heute so dar: Fraport und die zustän­digen Behörden wussten, dass der Boden der ehema­ligen US Airbase, auf dem das Terminal 3 errichtet werden sollte, groß­flächig und an vielen Stellen hoch­gradig mit Chemi­kalien belastet ist. Darunter befinden sich sog. ‚Per- und Poly-Fluori­nierte Chemi­kalien‘, kurz PFC, als lang­fristig stabile Über­bleibsel von Lösch­schäumen, die dort zu Übungs­zwecken, aber auch in einigen wenigen Ernst­fällen, einge­setzt wurden. Ausser­dem gibt es die ‚üblichen‘ Kohlen­wasser­stoff-Verbin­dungen, die aus Kerosinen und Ölen, aber auch Reini­gungs­mitteln und anderen diffusen Quellen stammen.
Festgestellt wurde diese Belastung wohl über­wiegend im Rahmen der Alt­lasten­unter­suchungen, die nach der Rück­gabe des Airbase-Geländes an den Bund durch­geführt wurden. Ob und welche Unter­suchungen im Rahmen der Planung und Durch­führung der Baumaß­nahmen für T3 noch vorge­nommen wurden, geht aus den Unter­lagen, die Fraport für das Boden­lager vorge­legt hat, nicht klar hervor. Ebenso­wenig gibt es einen zusammen­fassenden Über­blick über die Situa­tion im Grund- und Sicker­wasser, die im Laufe der Jahre an verschie­denen Stellen von verschie­denen Akteuren unter­sucht wurde.
Für die PFC-Belastung, derent­wegen das Boden­lager einge­richtet werden soll, bezieht sich Fraport auf Unter­such­ungen aus den Jahren 2009 und 2010, in denen an einer Viel­zahl von Stellen (die bunten Punkte in der Grafik) Boden­proben entnommen und deren Gehalt an PFC bestimmt wurden. Gefunden wurde haupt­säch­lich eine Chemi­kalie aus der Gruppe der PFC, das Per­fluor­octan­sulfonat (PFOS), das als „persis­tenter organi­scher Schad­stoff“ (POP) weltweit strikten Beschrän­kungen unter­liegt.
An diesen Unter­suchungen ist zweier­lei bemerkens­wert. Erstens wurden sie damals nur am Boden­material durch­geführt, wo die Meß­genauig­keit sehr viel geringer ist als im Eluat, d.h. in einer wäss­rigen Lösung, in der die Schad­stoffe ausge­schwemmt werden. Das erklärt das Lamento der Fraport, die später gezwungen war, genauer hinzu­schauen und offen­bar, wie zu erwarten, teil­weise deut­lich höhere Werte gefunden hat. Zweitens aber zeigen bereits diese ersten Unter­such­ungen, dass es auf dem Gelände einige ‚Hotspots‘ mit um mehrere Grössen­ordnungen höheren Konzen­tratio­nen gegeben hat. Da diese hohen Konzen­tratio­nen später nicht mehr auf­tauchen, muss man davon aus­gehen, dass die betrof­fenen Böden beim Ausbaggern mit anderen Böden vermischt wurden, so dass sich ein gewisser ‚Ver­dünnugs­effekt‘ ergeben hat.
Ob Fraport damit gegen Auflagen verstossen hat, lässt sich noch nicht klären, da weder die ein­schlä­gigen Bau­auf­lagen noch der 2018 ergangene ‚Sanie­rungs­bescheid‘ des Regie­rungs­präsi­diums bisher öffent­lich zugäng­lich sind. Aber unab­hängig davon, ob es mit oder ohne Wissen der Behörden begangen wurde: es handelt sich um ein Umwelt­verbrechen.
Statt die extrem hoch belasteten Böden genau abzu­grenzen, getrennt zu ent­nehmen und die darin enthal­tenen hohen Mengen eines hoch­toxischen, lang­lebigen Schad­stoffs zuver­lässig zu vernich­ten, hat Fraport diesen Schad­stoff auf so große Mengen an Boden verteilt, dass eine spezielle Behand­lung zu seiner Beseiti­gung kaum noch möglich ist. Offen­bar haben sie sogar damit gerechnet, diese Böden ohne große Auflagen irgendwo verkippen zu können. Und wie aus diffusen Andeu­tungen des obersten Fraport-Verant­wortlichen für diese Schweine­rei, Herrn Dr. Prümm, hervor­geht, haben sie die Hoff­nung immer noch nicht aufge­geben, irgendwo eine mehr oder wohl eher weniger geeignete Deponie zu finden, wo sie das Zeug billig los­werden können. In der italie­nischen oder rumä­nischen Mafia lassen sich für solche Deals erfahrungs­gemäß erfah­rene und verschwie­gene Partner finden.
Ganz aktuell legen sie für die Presse nochmal nach und behaupten, „erste Verträge … für den Abtrans­port“ unter­zeichnet zu haben. Was genau und wohin, bleibt natürlich geheim, bis alles unter Dach und Fach ist. Dafür wieder­holen sie nochmal die Legende vom verant­wortungs­vollen Boden­manage­ment, „umfang­reichen Kontrol­len“ und dem „Schutz des Grund­wassers“ – Fake News gemäß Fraport-Standard. Sie ahnen wohl schon, dass sie mit ihren Lager-Plänen Schiff­bruch erleiden könnten.
Neben der Vermischung bei Aushub und even­tuell auch bei späteren Umlage­rungen lässt Fraport auch die Zeit für sich arbeiten. Der Aushub der Baugrube für Terminal 3, bei dem der größte Teil des Materials ange­fallen ist, fand von 2015 bis 2017 statt. Seit dieser Zeit liegt der Boden mehr oder weniger unge­schützt in offenen Halden irgendwo auf der Bau­stelle herum. Da PFC als Tenside über­wiegend nur schwach an die Boden­substanz gebunden sind, sind im Laufe der Jahre mit großer Wahr­schein­lichkeit schon erheb­liche Mengen wieder zurück in den (unaus­gehobenen) Boden bzw. über das Sicker­wasser in andere Bereiche gelangt. Der ‚Sanierungs­bescheid‘ des RP, der wohl Anlass für den Fraport-Antrag war, wurde sehr wahr­schein­lich deshalb erlassen, weil die Aufsichts­behörde diesen Zustand auch beim schlech­testen Willen nicht mehr als ‚vorüber­gehend‘ hin­nehmen konnte.
Ohnehin wurden die jeweiligen Fristen schon gedehnt, als ginge es nicht um einen der proble­matischsten Umwelt­schad­stoffe über­haupt, sondern um ein paar alte Farb­reste oder ähn­liches. Ein Jahr nach Abschluss (und drei Jahre nach Beginn) der Bau­maßnahme bis zur Auforde­rung, das Zeug sicher zu verwahren, ein weiteres Jahr Zeit, darauf zu reagieren und eine Maßnahme zu bean­tragen, deren Umset­zung dann auch wieder Monate dauert – soviel Entgegen­kommen muss man wohl als Komplizen­schaft werten.
Da ist es höchst erfreu­lich, dass der Kreis Groß-Gerau nach eigenen Angaben dieses Vorgehen zum Anlass für eine Anzeige gegen Fraport genommen hat. Man darf gespannt sein, was daraus wird.
Man darf wohl davon ausgehen, dass allen Betei­ligten bekannt war, dass zu der Stoff­gruppe der PFC, um die es hier geht und die inter­natio­nal als PFAS bekannt ist, in den letzten Jahren immer mehr wissen­schaft­liche und medizi­nische Ergeb­nisse zusammen­getragen worden sind, so dass auf EU-Ebene weiter­gehende Maß­nahmen vorge­schlagen und teil­weise schon beschlossen wurden: der Umwelt­minister­rat “ UNTER­STREICHT die zuneh­menden Gesund­heits- und Umwelt­bedenken auf­grund hoch­gradig persis­tenter Chemi­kalien; STELLT insbe­sondere FEST, dass immer mehr Nach­weise der schäd­lichen Auswirkungen einer Expo­sition gegen­über hoch­fluorier­ten Verbin­dungen (PFAS) und Belege für die weite Verbrei­tung von PFAS in Wasser, Boden, Gegen­ständen und Abfällen vor­liegen und dass dies eine Bedrohung für unsere Trink­wasser­versorgung darstellen könnte; FORDERT die Kommis­sion AUF, einen Aktions­plan zur Besei­tigung aller nicht wesent­lichen Verwen­dungen von PFAS auszu­arbeiten“, die Europä­ische Chemi­kalien­agentur ECHA stuft weitere Chemi­kalien aus dieser Gruppe als ‚besonders bedenk­lich‘ ein, und aus der EU-Kommis­sion verlautet, dass dieser Prozess im Rahmen des ange­kündigten ‚Green New Deal‘ beschleu­nigt werden soll.
Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass das Thema gerade in den USA (wieder) eine gewisse Aufmerk­samkeit gefunden hat durch einen neuen Film über den dortigen Kampf gegen Groß­konzerne, die an diesen Sub­stanzen enorm verdienen und Regu­lierungen unter­binden wollen. Er kommt gerade auch in europä­ische Kinos. Auch in der europä­ischen Textil­industrie kommt das Thema verstärkt auf, wie eine neue Studie aus Norwegen zeigt.
Auch unsere Einschät­zung im letzten Beitrag, wonach sich bei hessi­schen Behörden seit Jahren in diesem Bereich nichts getan hätte, muss korri­giert werden. Wie gerade bekannt wurde, wurden seit Jahren rund um den US-Stütz­punkt Wies­baden-Erben­heim erhöhte PFC-Konzen­trationen gemessen, aber das auch hier zuständige RP Darmstadt hat es bis jetzt nicht für nötig gehalten, die Öffent­lichkeit ausführ­lich zu infor­mieren, sondern teilt mit, „dass man sich derzeit ’noch in der Phase der Erkun­dung‘ befinde und ‚eine abschließende Gefähr­dungs­abschät­zung (…) momentan nicht möglich‘ sei“. Man muss wohl auch hier davon ausgehen, dass mit Rücksicht auf den mächtigen Verant­wort­lichen für diese Umwelt­sauerei, hier die US-Armee, alle Augen fest geschlossen gehalten werden.
Neben diesem kriminellen Kern der ganzen Ange­legen­heit sind die sonstigen Mängel des Fraport-Antrags, um den es aktuell geht, fast schon neben­sächlich. Trotzdem macht es Sinn, zumindest noch einige zu benennen und im weiteren Ablauf zu versuchen, Schäden möglichst zu minimieren.
Andere Schad­stoffe, die zumindest in einigen Bereichen, die ausge­hoben wurden, vorhan­den waren, werden im Fraport-Antrag so gut wie garnicht erwähnt. Daher ist auch unklar, was alles in diesem Lager auftauchen könnte. Das Betriebs­konzept für dieses Lager, das eine maximale Betriebs­dauer von 5 Jahren vorsieht, wobei sich jede einzelne Material­fraktion maximal 3 Jahre im Lager befinden soll, ist an Absur­dität kaum zu über­bieten, denn es ist völlig unklar, wohin die Materi­alien anschlies­send kommen sollen.
Weitere Punkte sind in einem Text aufgeführt, der als Vorlage für eine Einwen­dung gegen die Planungen der Fraport für ein Boden­lager genutzt werden kann und sollte. Aus­gehend von der Einschät­zung, dass dringend etwas getan werden muss, um die aktuell statt­findende Verseu­chung der Bau­stellen­böden mit PFC aus den Lager­halden zu stoppen, anderer­seits Termi­nal 3 schon allein aus Klima­schutz­gründen nicht in Betrieb gehen darf, lautet die Kern­forde­rung des Papiers: Bau­stopp für Terminal 3, Nutzung der Baugrube als Lager für hoch­kontami­nierte Böden, bis Sanie­rungs­verfahren vor Ort durch­geführt werden können. Da diese Forde­rung aber aktuell wohl nicht durch­setzbar ist, werden ‚hilfs­weise‘ strenge Auflagen für die Einrich­tung eines Boden­lagers auf der von Fraport vorge­sehenen Fläche gefor­dert. (Einen alter­nativen Text, der feder­führend von der BI Mör­felden-Wall­dorf erar­beitet wurde, gibt es hier.)
Jede/r, die/der mit dem Vorgehen der Fraport im Hinblick auf die konta­minierten Böden nicht einver­standen ist, sollte die Gelegen­heit nutzen, mit einer Einwen­dung, die bis zum 6. März 2020 beim RP Darm­stadt vorge­bracht werden kann, sein Miß­fallen kund zu tun. Dabei kann jeder der beiden Texte, eine Mischung aus beiden oder ein ganz eigener Text genutzt werden. Wichtig ist nur, dass ganz deutlich wird, dass das bishe­rige Vorgehen der Fraport und die vorge­legten Planungen völlig unzu­reichend und wesent­lich höhere Anfor­derungen an den Schutz der Umwelt und insbe­sondere des Grund­wassers zu stellen sind. Und wichtig ist auch, dass erstens das Regierungs­präsidium, aber anschlies­send auch die Öffent­lichkeit erfährt, dass viele Menschen sich gegen solche Umwelt­verbrechen, die nur der Profit­maxi­mierung eines skrupel­losen Konzerns dienen, zur Wehr setzen.
Also: Text nach Wunsch zusammen­stellen, Name und Adresse nicht vergessen, und vor dem 6. März per Mail oder Brief an die ange­gebenen Adressen des RP senden! Eine Erörte­rung aller Einwände wird am 29. April in Frank­furt statt­finden. Genaueres zu den formalen Abläufen und zu den Anforde­rungen an Einwen­dungen kann man in der Öffent­lichen Bekannt­machung des Verfah­rens nach­lesen.

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Am 29.11.2019 ist es wieder soweit:

Gemeinsam mit Fridays for Future

für Klima und Umwelt kämpfen!”

Klimakiller Luftverkehr stoppen!

Nachtflugverbot von 22-06 Uhr! 

Am 29.11.2019 ist wieder globaler Aktionstag. Dabei dürfen wir als Flughafenausbaugegner nicht fehlen.
Wir kämpfen seit Jahren entschieden gegen den Klimakiller Luftverkehr und seine Welt und sein System des wirtschaftlichen Wachstums um jeden Preis! Nur ein radikales Umdenken und Umsteuern in der Klimapolitik kann den drohenden Klimawandel verhindern und die unvorstellbaren katastrophalen ökologischen uns sozialen Folgen abwenden.

Jede Herausforderung ist auch eine Chance – und unsere Chance ist es, als Protestbewegung gegen Flughafenausbau, Fluglärm und Schadstoffe unsere zunehmende Isolation als gesellschaftliche Minderheit zu durchbrechen und mit neuer Stärke und mit neuen Bündnispartnern weiter für unsere Kernziele zu kämpfen:
Flugbewegungen reduzieren! – Nachflugverbot von 22 – 6 Uhr Flughafenausbau stoppen! – Kein Terminal 3! Neue Landebahn schließen und zurückbauen!  

Wann und wo? Freitag, 29.11.2019  um
12 Uhr an der Bockenheimer Warte
und am Zoo!

Weitere Infos gibt es in Kürze.

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Unsere Solidarität mit Fridays for Future:
Wir unterstützen als Veranstalter des Klimacamps am Mainufer die „Week for Climate“ vom 21.-27.09.2019

Mehr Infos in Kürze. Dringende Anfragen an info@ggfs-rhein-main.de

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07.07.2013 Ultrafeinstaub – FRAPORT leugnet weiter das Offensichtliche

Grafik UFP-MessungenFraport hat vor ein paar Tagen ohne öffent­lichen Aufwand den Luft­hygieni­schen Jahres­bericht 2018 online gestellt. Er enthält zunächst die Ergeb­nisse der vorge­schriebenen Luft­qualitäts-Messungen, aber wie schon im letzten Jahr auch noch einige Seiten zu Ultra­feinstaub. Wer genauer wissen will, wie Fraport die Fakten leugnet, die aus den eigenen Messergebnissen unbestreitbar abzuleiten sind, liest bitte <hier> weiter.
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